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ABC der Sensorik

Geschmack von Käse und Wein auf den Begriff gebracht



Aroma

Zusammenspiel von Geruch und Geschmack der sich während der Verkostung / Degustation bemerkbar macht

Charakter
Weisen eine Speise oder ein Wein auf, wenn sie ein
deutlich unverwechselbares Aroma besitzen

Depot
Bodensatz im Wein, meist bestehend aus Weinsäurekristallen
und Gerbstoffen; bei Rot- und Dessertweinen ein Qualitätsmerkmal

Champignon
Leichte Note nach frischen Champignons. Besonders bei Weichkäsen mit weißer
Rinde anzutreffen

Extrakt
Nichtflüchtige, lösliche Stoffe im Wein wie Glycerin, stickstoffhaltige Verbindungen,
Gerb- und Farbstoffe, Alkohol, Mineralstoffe, jedoch nicht Zucker;
wichtiges Qualitätsmerkmal

Fruchtig
Manche Käse, speziell Blauschimmelkäse, enthalten oftmals leicht süßliche,
fruchtige Noten

Firne
Bei Weinen, die ihren Höhepunkt überschritten haben und matt werden.
Edelfirne hingegen ist bei edelsüßen und gehaltvollen, trockenen
Weinen erwünscht

Gefällig
Ein angenehmer Geschmack oder angenehm zu trinkender Wein

Harmonisch
Ein Wein, bei dem Süße und Säure, Körper und Alkoholgehalt in
ausgewogenem Verhältnis stehen

Honignote bzw. blumige Note

Leichter Honiggeschmack. Oftmals bei Weichkäsen mit elfenbeinfarbener
Oberfläche

Jung
Ein Käse / Wein, der seine Reife noch nicht erreicht hat

Körper
Wird durch Extraktstoffe eines Weines bestimmt. Ausschlaggebende
Faktoren sind: Gehalt an Salzen, Glycerin (ein guter Wein verfügt über
3–6 g/l), Zucker und Säure

Ledernote
Bei verschlossenen Weinen, die noch lagern müssen, sehr verbreitet;
u.a. bei Spätburgunder, Barolo

Nussig
Leichte Nussnote, die besonders bei milden Schnittkäsen, beispielsweise bei
Fol Epi, vorkommt

Milchfrisch-säuerlich
Leicht säuerlicher Geschmack, der von der Milchsäure kommt. Wird oft als
frische Note im Käse wahrgenommen

Mollig

Ausdruck für vollmundige, dichte Weine

Nervig
Säurebetonter, rassiger Wein, der noch in der Entwicklung ist

Organoleptische Prüfung
Fachausdruck für Sinnesprüfung im Gegensatz zur chemischen Analyse

Pasteurisierung
Wärmebehandlungsverfahren zum Abtöten krankmachender Mikroorganismen

Samtig
Bezeichnung für milde, ausgeglichene und körperreiche Weine

Tannin
Gerbstoff, der je nach Traubensorte variiert

Vollmundig
Gehaltvoll und harmonisch im Geschmack

Würzig
Ausgeprägter, oftmals komplexer Geschmack, insbesondere bei Weichkäsen mit
roter Rinde anzutreffen

Zedernholz
Klassische Note bei Bordeauxweinen bzw. in Barriquefässern ausgebauten Weinen

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