Besitzt bei uns vor allem das geschriebene Wort Gültigkeit, so gilt in Frankreich vor allem der Geist, der dem Wort zugrunde liegt – egal ob geschrieben oder gesprochen. Kurz: Wenn wir einen Franzosen zu bestimmten Reaktionen bewegen wollen, müssen wir mehr auf seine Person als auf die fragliche Sache eingehen.
Dieser Unterschied ist im Begriff Partnerschaft selbst angelegt. Bedeutet er bei uns eine Zweckgemeinschaft zur Mehrung wechselseitigen Nutzens, versteht man in Frankreich darunter ein von Sympathie getragenes persönliches Verhältnis.
Mit Franzosen kann nur kommunizieren, wer bereit ist, sich überraschen zu lassen.
Lachen ist erlaubt, bierernst ist verpönt!
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