Milchsäurebetonte Frischkäse wie z.B. Le Tartare:
Säurearme, fruchtbetonte Weißweine
(restsüße Müller-Thurgau, leichte Silvaner)
Käse und Wein
Welcher Wein passt zu welchem Käse?

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Würzige, gereifte Rotkulturkäse wie z.B. Chaumes:
Fruchtbetonte, säurearme, gehaltvolle Weißweine
(vollmundige Grauburgunder im Holzfass gereift,
dezente Muskateller) oder gehaltvolle Rotweine
(Cabernet Sauvignon etc.)
Mittel-würzige, halbfeste Schnittkäse wie z.B. Fol Epi: Fruchtbetonte, tannin- und säurearme Rotweine (Lemberger trocken im Holzfass ausgebaut, fruchtig-samtiger Merlot) |
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Blauschimmelkäse / Edelpilzkäse wie z.B. St. Agur:
Edelsüße, gereifte Süßweine (Banyuls oder Auslese aus
Traminer, Muskateller, Ruländer)
| Als Faustregel gilt: Leichte Weine harmonieren mit leichtem Käse, kräftige Weine mit kräftigem Käse.
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1. Primäraromen
Substanzen, die sich bereits im Rohstoff befinden:
| Milch | Traube | |
| frische Milchnote | sortentypische Frucht-, Gras-, Krautnoten | |
| Klassische Sortentypen z.B.: | Kuhmilch: frisch, eher mild |
Riesling: Apfel, Zitrusfrüchte, Pfirsich |
| Ziegen-, Schafsmilch: würzig, säuerlich |
Cabernet Sauvignon: Paprika, Cassis |
2. Sekundäraromen:
Substanzen, die durch die Fermentation bedingt Aromen freisetzen,
neu hinzufügen oder aktivieren:
| Käse | Wein | |
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Fermentation: |
Gärung: Alkohol- und entwickelte Fruchtnoten in jungen Weinen |
3. Tertiäraromen (Reife oder Ausbauaromen):
Substanzen, die durch die Reife zum Vorschein kommen, z.B.:
| Käse | Wein | |
| intensive Champignonnoten bei den meisten Weichkäse-Sorten | Holznoten (Eiche, Vanille) bei Holzfassausbau | |
| blumige oder animalisch-würzige Noten bei gereiftem, vor allem Rotkultur- und Blauschimmelkäse | erdige, Mandel- und Nusstöne, verursacht durch Oxidation |








